Strategien für den Aufbruch

Die Zukunft jetzt auf den Weg bringen. Das war das Motto des ersten Agrarkongresses von Bundesumweltministerin Steffi Lemke, die nun zugleich auch Verbraucherministerin ist. Ein weiteres Novum zu Jahresbeginn: Landwirtschafts- und Umweltministerium treten als Team an und erklären den Beginn einer neuen strategischen Allianz. Gemeinsam wollen sie eine Agrarpolitik gestalten, die einen Aufbruch in der Landwirtschaft auslöst.

Eigentlich doch gute Nachrichten für die Biobranche. Wie immer steckt die Tücke jedoch im Detail. Die Preisverhandlung im Handel treiben die Hersteller derzeit zur Verzweiflung: Nachhaltige Aspekte und Fairness spielen dabei kaum eine Rolle. Doch welcher Betrieb stellt um, wenn Bio in Preisschlachten verramscht wird? Mit dieser Strategie wird das Erreichen des 30-Prozent-Zieles nicht einfacher.

Der neue Kritische Agrarbericht zum 30 jährigen Jubiläum liefert mit jeweils fünf Handlungsempfehlungen in zehn Politikfeldern eine Hilfestellung für die neuen Akteure. Damit soll sichergestellt werden, dass die mühsam erarbeiteten Konzepte auch umgesetzt werden.

„Wir haben viel Zeit darauf verwandt, den Ball auf den Elfmeterpunkt zu legen. Und jetzt will anscheinend keiner schießen“, kritisiert Myriam Rapior, Vertreterin der BUND-Jugend in der Zukunftskommission, im Kritischen Agrarbericht.

Bleiben wir optimistisch, dass dies in der Fußballnation Deutschland nicht wirklich zum Problem wird. Und der Ball dann auch im richtigen Tor landet.

 

Birgit Will, FairBio Verein

 

Handmade aus Hennef

Die FairBio Family begrüßt ihr neues Mitglied DLS Vollkorn-Mühlenbäckerei aus Hennef. Der engagierte Firmengründer David Lee Schlenker (Mitte mit Cowboyhut) hatte schon in seiner amerikanischen Heimat ein großes Faible für deutsches Vollkornbrot. Der Handwerksbetrieb setzt in der Demeter-Vertragsbäckerei ganz auf „Handmade with Love“. Wir freuen uns sehr über den Zuwachs.

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Faires Bio in der Diskussion

Preis-Werte-Lebensmittel beleuchtet der Kritische Agrarbericht 2022 in seiner 30. Ausgabe. Auch das Fachmagazin Ökologie & Landbau stellt im Schwerpunkt „Ethisches Wirtschaften“ die praktische Umsetzung der Branchenwerte auf den Prüfstand. Wir informieren in beiden Publikationen jeweils über das Konzept unseres FairBio-Siegels.

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Der Einkauf ist die Archillesferse

Jahrzehnte hat die Biobranche für eine Agrarwende gekämpft. Nun muss sie beweisen, dass sie das Ziel auch operativ umsetzen kann. Angesichts der aktuellen Preisdebatten im Handel derzeit keine leichte Aufgabe. „Was gerade im deutschen Handel passiert, ist unglaublich“, empört sich Bioland-Präsident Jan Plagge auf den Öko-Marketingtagen über das Verhalten der Einkäufer auf der Handelseite.

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Das neue Normal

Die Finanzbranche wird zukünftige Investitionen anhand von nachhaltigen Kriterien bewerten. „Dies geschieht nicht aus moralischen oder ökologischen Überlegungen, sondern rein aus rechnerischer Risikoabwägung“, sagt Eosta-CEO Volkert Engelsman. Das geplante neue EU-Steuerrecht ab dem Jahr 2023 werde Unternehmen zu kompletter Transparenz über Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit, Klima und einer Reihe sozialer Kriterien verpflichten.

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Klimalabel aus Kundensicht
„82 Prozent der klimabewussten Konsument:innen vertrauen Klimalabeln nur dann, wenn sie das Unternehmen insgesamt in Sachen Klimaschutz für glaubwürdig halten“, erklärt Utopia-Geschäftsführerin Dr. Meike Gebhard. Auf den Öko-Marketingtagen in Kirchberg stellte sie die Ergebnisse einer aktuellen Utopia-Umfage vor.

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www.fairbio.bio

 

 

Fotos: DLS, Öko-Marketingtage, Utopia, Eosta, AgrarBündnis

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