Große Trockenheit auf den Äckern – die Folgen

Von unserem regionalen Biolandbetrieb Müller Oelbke erreichten uns diese Vergleichsfotos von 2017 und 2018. Es wird deutlich, wie schwierig sich der Kohlanbau in diesem trockenen Sommer gestaltet.
Zitate vom Team Müller Oelbke:
„Wir möchten Euch mit ein paar Bildern zeigen, wie es derzeit bei uns auf dem Acker aussieht. 2017 war mit Sicherheit auch schwierig, aber im großen ganzen lieben Kohlpflanzen Wasser und kühlere Temperaturen und von beidem gab es in 2017 reichlich.

Blumenkohl – Acker in 2017

2018 dagegen Trockenheit und Hitze auf Rekord Niveau.
Trotz Beregnung konnten wir leider nichts gegen die Hitze tun. Die Kohlpflanzen reagieren darauf negativ. Kaum Blattbildung, sehr geringes Wachstum und besonders Blumenkohl (siehe Fotos) und Brokkoli gehen in die „Notblüte“. D.h. die Pflanzen gehen in die Blüte, lang bevor sie die eigentliche Blattmasse besitzen, um diese auch gut zu ernähren.
„Schädlinge“ ohne Ende tun Ihr übriges. So liegt die Aberntung momentan bei unter 20%. Heißt, von 10 Pflanzen sind gerade 2 gut genug, um sie überhaupt zu Vermarkten.  Daher kann und wird es dieses Jahr immer wieder zu Lücken kommen.

Uns ist selbstverständlich bewusst, dass die Bioläden „Top Ware“ benötigen um sich am Markt zu behaupten. Nur lassen die extrem Wetterbedingungen es kaum zu, makellose Ware zu ernten.
Wir wollen Euch Argumente für Eure KundInnen an die Hand geben, um Verständnis für optisch nicht perfektes Gemüse zu schaffen.
Denn geschmacklich sind die Köpfe klasse und gehören weiterhin zu den beliebtesten Gemüsesorten, da sie nicht nur gesund, sondern auch besonders vielseitig sind“.

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