Buddhas Hand- Fingerzitrone

Herkunft und Anbau:

Eine der merkwürdigste Frucht ist die „Citrus medica var. sarcodactylis“ oder auch Zitronatzitrone. Im Deutschen sagen wir dazu gerne
„Fingerzitrone“ – am weitesten verbreitet ist jedoch der Name „Buddhas Hand“! „Buddhas Hand“ kommt ursprünglich aus Asien und ist dort schon seit
1000en von Jahren bekannt. Die ungewöhnliche Frucht wurden schon seit jeher nicht nur zur Herstellung von Duftstoffen und Aromen
verwendet, auch als Opfergaben und Geschenke für Reichtum und Glück spielt sie seit jeher eine wichtige Rolle.

Eigenschaften und Geschmack:

Der Name entstand natürlich aufgrund der seltsamen Form: jede Zitrone sieht anders aus, mal sind es mehrere, wild ausgestreckte
Finger, mal ein einzelner Finger oder auch nur eine Faust. Sehr große Exemplare können bis zu 25 cm groß werden. Die Früchte wachsen an
stark duftenden Sträucher, die sich botanisch betrachtet kaum von den klassischen Zitronen unterscheiden lassen. Die Zitronatzitrone gilt als
eine sogenannte „Urzitrone“: aus ihr sind viele andere Zitrusarten- und Sorten hervorgegangen… Bedauerlicherweise ist „Buddhas Hand“ bei uns nicht allzu sehr verbreitet – dabei ist sie vielseitiger verwendbar, als es scheint! Schon ihr sehr intensiver, zitroniger Duft, selbst ohne sie aufzuschneiden oder zu reiben, ist ein Genuss! Unschwer zu erkennen ist, dass diese Zitronenart fast nur aus einer dicken Schale besteht. Das spärliche Fruchtfleisch wird selten frisch verwertet – es schmeckt recht bitter. Die Schale jedoch ist, im Gegensatz zu den meisten anderen Zitrusfrüchten, nicht bitter und kann zur Herstellung von Zitronat, Konfitüre und Likör verwendet werden. Das ätherische Öl findet in der Parfumherstellung sehr häufig Verwendung.

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