Artgerechte Zukunft: Eier von Tieren der Ökologischen Tierzucht und Produkte demnächst im Naturkostfachhandel

Mit dem neuen Siegel der Ökologischen Tierzucht ÖTZ wird auf Eier und Produkte vom Zweinutzungshuhn hingewiesen. Sie stehen für 100% Bio von Anfang an und für eine ökologische Tierzucht in Bauernhand und dafür, dass die Bruderhähne leben dürfen

Die ersten Bauern erproben die Zweinnutzungstiere der ÖTZ. Klar ist schon jetzt, dass diese Hühner nicht so viele Eier wie die Turbo-Hybridhennen legen. Vor allem die Akzeptanz und Nachfrage bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern wird zeigen, ob es zu einer umfangreichen Umstellung auf diese Tiere im Bio-Bereich kommen kann.
Inga Günther, Züchterin und Geschäftsführerin der ÖTZ, sieht in dem Siegel gute Profilierungschancen für den Naturkostfachhandel: „Im Gegensatz zu anderen Siegeln im konventionellen Handel, etwa für In-Ovo-selektierte Eier, stehen ÖTZ-zertifizierte Eier und Fleisch für: eine gemeinnützige Ökotierzucht in Bauernhand, ohne Konzerne, für 100 Prozent Bio von Anfang an und vor allem für ein echtes Zweinutzungshuhn, dessen männliche Tiere einen eigenen Wert haben.“

 

Die Eier von den Zweinutzunghühnern werden aus ökonomischen Gründen mindestens 60 Cent im Laden kosten müssen. Frage an die Verbraucher hier:
Wie groß ist die Bereitschaft diesen Preis für ein Ei zu bezahlen? Und gibt es ein Interesse am Fleisch der Bruderhähne?
Die Umstellung wird nicht funktionieren ohne die Akzeptanz an der Ladentheke.

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